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Roman Koogle

Als ich damals Happy mit Handikap schrieb, habe ich festgestellt, dass viele Menschen auch den Wunsch in sich tragen, ebenfalls etwas zu schreiben. Die Beweggründe dahinter kann ich nicht wissen. Ich endschied mich aber dazu, diesen Menschen unter die Arme zu greifen. Zwecks dessen habe ich „Happy mit Handikap“ entworfen: Ein Leitfaden von A-bis Z zum fertigen Werk. Ich habe mir verschiedene Fachliteratur zum Thema Belletristik angeschaut. Diese wirkten aber alle hochtrabend, führten alle fachlich jemanden ans Ziel, waren aber alle hinsichtlich der Ausdrucksweise unnötig kompliziert.  Deswegen endschied ich mich eine Extraktion dieses Wissens zur Verfügung zu stellen, und habe das Wissen, welches ich auf diesem Weg erworben habe wie kaltgepresstes Olivenöl bereitgestellt. Als Ich mit dieser Arbeit fertig geworden bin, war für mich persönlich der Grundstein gelegt. Ich hatte bereits ein Buch geschrieben, die Andrologie „Happy mit Handikap“. Dieses Werk stellte für mich den Beweis, dass ich ein Buch schreiben konnte. Was brauchte man mehr und ich hatte zu dem auch noch die endsprechende Fachliteratur in einer vereinfachten Art und Weise zu Verfügung gestellt.

 

Nach einer gewissen Zeit ließ mich aber ein Gedanke nicht mehr los. Wie ich schon erwähnt habe, „Happy mit Handikap“ ist eine Andrologie, ein Band, in dem ich mit Herr Eigenbrodt gemeinsam Menschen mit und ohne Handicap interviewt habe, woraufhin wir dessen Abschriften verfasst und diese dann zu einem Buch zusammengefasst haben. Unter anderem sind in diesem Werk auch Geschichten enthalten, die ich geschrieben habe, wie zum Beispiel „Der morgendliche Blick in den Spiegel“. In dieser Geschichte lege ich einen Teil meiner Gefühlswelt frei und berichte darüber, wie es für mich gewesen ist, mit einer physischen Einschränkung aufzuwachsen. Aber die meisten Personen, die ein Buch schreiben möchten, haben meistens ganz andere Wünsche. Sie haben meist das Ziel vor Augen, einen Roman verfassen zu wollen. Da Happy mit Handikap aber kein Roman ist, auch kein Werk, welches Merkmale eines Romans aufweist, endschied ich mich dazu, ein Werk zu verfassen, welches zumindest Charakteristiken eines Romans trägt. Ich hatte den Gedanken, dass jemand, der nichts in diese Richtung verfasst hat, es sich nicht anmaßen dürfe, einen Ratgeber für das Erstellen von Geschichten online zu stellen. Aus diesem Grund freut es mich, hiermit zu verkünden, dass ein weiteres Werk, welches aus meiner Feder stammt, bald fertig gestellt sein wird. Bedeutet dies jetzt, dass ich einen Roman verfassen kann? Die Meisten würden sich denken: „Jetzt bestimmt klar, wenn du es geschafft hast, wie du sagst dann Ja? Ich habe jedoch eines in dieser Phase gelernt: Jedes neue Werk, welches man beginnt, stellt Einen vor neue Herausforderungen.

 

Deswegen denke ich, dass das Schreiben eines Romans erlernbar ist, meines aktuellen Wissensstandes nach. Sollte man diese Frage weder mit ja oder mit nein beantworten, man kann die Werkzeuge, dass Wissen zur Erstellung eines Romans zur Verfügung haben, aber dennoch nicht bereit dafür sein. Das heißt wiederum nicht, dass man es nie sein wird. Damit will ich nur sagen, dass Schreiben an sich sicherlich ein Handwerk ist. Ich würde das Schreiben eines Romans zumindest in einigen Phasen dem Prozess des Aufbaus eines Ikea Regals vergleichen. Man glaubt ab und an, dass vielleicht einige Elemente fehlen würden, um ans Ziel zu kommen, aber genau an so einem Punkt darf man nicht aufgeben, denn mit etwas Kreativität und Ausdauer kommt man mit Sicherheit ans Ziel.

 


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