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Anfrage an Herr Roßmann /Rossmann Drogeriest

Sehr geehrter Herr Rossmann,

 

ich habe mir ihre Biografie am 25.1.2019 zugelegt und innerhalb wenigster Tage mit Begeisterung durchgelesen, und nach einigen Überlegungen habe ich mir gedacht: „Herr Roßmann ist der Mann den ich anschreiben muss.“ Dies hat folgende Gründe:

 

In ihrem Buch gehen Sie einige Male darauf ein, dass Sie persöhnlich unzufrieden mit ihrer eigenen Schulbildung sind. Außerdem gehen Sie häufig darauf ein, dass ihnen Literatur und die eigenständige Weiterbildung des Geistes wichtig ist. Dies ist mir in sofern aufgefallen, weil Sie mehrmals davon berichtet haben, dass Sie sich trotz ihrer wie Sie es sagen unzureichender Schulbildung über  Autoren, Philosophen und Psychologen wie zum Beispiel Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer und Ruth Cohn informiert haben, indem Sie akribisch ihre Bücher studiert haben und Sie sich mittels Literatur weitergebildet haben.

 

Ich persöhnlich finde es sehr beeindruckend, wie Sie offen damit umgehen, dass Sie 10 Jahre psychologische Unterstützung erhalten haben, weil Sie sich von ihrer ersten Frau getrennt hatten, und dennoch die Kraft gefunden hatten ihr Leben gestalten zu können, so wie Sie es gemacht haben, Sie gründeten einen Weltkonzern. Dies ist noch beeindruckender, wenn man sich im Hintergedanken hält, dass Sie eine schwere Kindheit hatten, aufgrund der schlechten finanziellen Lage, die Sie hatten, da der Drogeriemarkt ihres Vaters häufig finanziell auf der Kippe stand. Deshalb finde ich es noch so beeindruckender, dass Sie heutzutage nicht nur in ihrem Konzern tätig sind, sondern auch zum Beispiel in Afrika im DSW, den Sie mitgründeten, tätig sind und sich für Themen wie der traditionellen Verstümmelung, um die Fertilitätsrate in den Griff bekommen, Verhütung/ Etablierung der Familienplanung in Afrika und Aufklärung über Geschlechtkrankheiten, und wie der DSW mittels Theaterstücken versucht ein Bewusstsein in der dortigen Gesellschaft für diese Themen zu etablieren.

 

Ich fand es sehr beeindruckend, wie Sie versuchten, im vergangenem Jahr über diese Thematiken bei einer Audienz mit dem Papst Franziskus zu sprechen, um eine Lockerung der Ansichtsweise der Katholischen Kirche zu erreichen, damit die Gläubigen in diesen Regionen ohne schlechtes Gewissen Geburtenkontrolle durch Verhütung ausüben können, und sich dadurch auch gegen diverse Geschlechtskrankheiten schützen und dadurch eine höhere Lebensqualität haben. Sie haben auch die Bettermann-School besichtigt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in der afrikanischen Gesellschaft ein gesundes Selbstwertgefühl zu vermitteln und unter anderem es sich zur Aufgabe gemacht hat, dass diese Menschen in ihrer Lage ihren eigenen Lebensunterhalt sichern können und dadurch eine Positive Persönlichkeitsentwicklung erreichen.

 

Ihr humanitärer Einsatz beschränkte sich nicht nur auf dritte Weltländer, Sie handelten auch bei Themen, die hiesige Gesellschaft betrafen. Sie brachten überschüssige Exemplare des Spiegels in den Osten und verteilten diese dort um zu verhindern, dass das erste was die Menschen dort mitbekommen die rechte Gesinnung ist.

 

Eine andere Situation, in der Sie den Anstoß für eine Hilfssituation gemacht haben, war der Hilfszug von LKW’s, den Sie von Deutschland in die UDSSR gebracht haben mit einer Gruppe Unternehmer, bei dem unter anderem Götz Werner, Gründer von DM, mitgewirkt hat. In diesem Zug haben Sie Waren im Wert von 2.000.000€ gespendet.

 

In dem Buch zeigten Sie auch, dass Sie Literatur und Kunst im weitesten Sinne offen gegenüberstehen. Zu dieser Überzeugung bin ich gelangt aufgrund der Unterstützung der Ehrlich Brothers, die Sie damals nach einer Präsentation ihrer Tournee-Idee um 3.000.000€ Unterstützung für die Verwirklichung dessen baten. Sie haben die Ehrlich Brothers zwar nicht mit einer direkten Geldsumme unterstützt, aber Sie halfen ihnen die (damalige LTU, heutige) ESPRIT-Arena zu füllen. Dies taten Sie, indem Sie die Tourdaten auf die Kassenbons ihrer Drogeriekette druckten, und jedem Kunden, der über ihr Unternehmen eine Eintrittskarte besorgte, eine Ermäßigung gaben. So trugen Sie einen großen Anteil and dem Erfolg der Ehrlich Brothers bei.

 

Aus diesen Gründen habe ich mir gedacht, Sie wären möglicherweise offen, sich meine Idee, bei der es um Literatur und Kunst geht, anzuhören, weil mich Ihre Gedankenwelt und Ihren Lebensweg, die Sie in ihrer Biografie kundtun, beeindruckt hat. Ich bitte Sie hiermit um ein Treffen, und wenn möglich um eine Unterstützung, bei der ich die Entscheidungsart und -ausführung der Unterstüzung Ihnen überlassen möchte, weil ich mir sicher bin, dass ich mich auf die Gedankenwelt Roßmann’s verlassen kann.

 

Auf den folgenden Seiten lade ich Sie in meine Gedankenwelt ein und hoffe, dass Sie diese annehmen.

 

Klettern Sie auf unseren Gedankenbaum und lassen Sie uns erst wieder runter, wenn wir verstanden und wahrgenommen werden.


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